Tiffany ist ja doch cool!
| Posted by lain |
Kann sich noch einer von Euch an diese kleinen selbstzusammengelöteten Glaskakteenhäuschen erinnern, die entweder irgendwo im Regal standen oder als Halbgebilde mit Spiegelrückseite an der Wand hingen?
Der Name Tiffany gehörte eigentlich Louis Comfort und der gute Mann hatte für die damalige Zeit eine Menge echt beeindruckender Sachen gemacht (der Taschen-Verlag hat einen klasse Bildband hierüber veröffentlicht) In den Grundzügen geht das folgendermaßen: Glas mit einer speziellen Kupferfolie an den Rändern umkleben, mit Lötwasser das Ganze besteichen und dann mit Lötzinn die Folie ummanteln. Danach können die einzelnen Glasteile zusammengelötet werden.
Mein Tiffany-Glashaus steht derezitig noch auf dem Balkon ... fangt immer mit einfachen Modellen an ;)Was aber eine Menge Spaß macht und nicht so einen großen Aufwand erfordert sind Tiffany-Schmuckanhänger. Hiervon gibts immer wieder neue im Spoonpool.
Die Technik ist die selbe und das Ergebnis lässt sich sehen. Ich persönlich benutze sie auch gerne als Schlüsselanhänger oder an einer meiner Spoonpoolwände als "Mini-Anik-Bilder" ... man kann auch Kleinformatig arbeiten und Ohrringe draus machen. Das werde ich mal austesten, wenn ich mir einen neuen Lötkolben zugelegt habe ... mein alter hat nach den Lötarbeiten an meinen Murmelbahnen doch letztendlich den Geist aufgegeben *seuftz*.
Außer der Vorliebe für zu kalten Kaffee
und dem Wunsch einmal eine Kolonie von
Blattschneideameisen zu haben und in einem viktorianischen Gewächshaus zu wohnen , steht die
Kreativität ganz weit oben auf der Liste.